Reiseimpfungen von A bis Z: Alles mit H


Hepatitis-A-Impfung

Hepatitis A ist eine weltweit verbreitete Form der Leberentzündung, die speziell in tropischen Ländern auftritt, und ein häufiges „Reisemitbringsel“. Sie wird durch verunreinigtes Wasser oder Nahrungsmittel übertragen, aber auch durch menschliche „Ausscheider“, die selbst keine Krankheitszeichen für eine Hepatitis-A-Infektion zeigen.

  • Impfung: intramuskulär 2–4 Wochen vor der Abreise, aber auch bei Last-Minute-Reisen noch empfehlenswert, innerhalb von 2 Tagen leichte Lokal- und auch Allgemeinreaktionen
  • Empfohlen für: alle Reisen in tropische und subtropische Gebiete, eingeschränkt sogar bei innereuropäischen Reisen, z. B. südlich der Alpen, östlich der Oder
  • Auffrischung: Eine weitere Impfung nach 6 bzw. 12 Monaten gewährleistet einen 10-jährigen Schutz.

Autor: Dr. rer. nat. Annette Diekmann-Müller, Dr. med. Arne Schäffler
Hepatitis-B-Impfung

Weltweit ist Hepatitis B eine der häufigsten Virusinfektionen mit allein 20 000 Neuinfektionen in Deutschland pro Jahr. Übertragen wird Hepatitis B durch sexuelle Kontakte, aber auch durch verunreinigte Spritzen oder Bluttransfusionen.

  • Impfung: 6 Wochen vor der Abreise intramuskulär die 1. Dosis, im Abstand von 4 Wochen die 2., dann erst Abreise; die 3. Dosis nach 8 Monaten – eventuell auch mit verkürztem Impfschema mit höheren Kosten; gute Verträglichkeit
  • Empfohlen für: längere Besuche in durchseuchten Gebieten oder bei engem Kontakt mit der Bevölkerung
  • Auffrischung: nach 10 Jahren, eventuell nach Blutuntersuchung (Antikörperbestimmung).

Autor: Dr. rer. nat. Annette Diekmann-Müller, Dr. med. Arne Schäffler

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Antibiotikumsaft mit Löffel

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Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Laborwerte A-Z

Laborwerte

Was früher im Hinterzimmer der Arztpraxis und im Keller des Krankenhauses nebenbei von Arzthelferinnen, MTAs (medizinisch-technische Assistenten) und Stationsschwestern erledigt wurde, ist zu einer hoch automatisierten High-Tech-Branche geworden, in der Großlabore Zehntausende Proben verarbeiten. Der medizinisch-technische Fortschritt hat jedoch nicht nur die Arbeitsprozesse rationalisiert, sondern den Ärzten auch viele neue Messwerte beschert, die teilweise aber in ihrer Nutzenbewertung umstritten sind.

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